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Ausbildungsordnung

1. UNTERRICHTSZEITEN / THEORIE & PRAXIS / AUFNAHME

Die duale Ausbildung zum Werbetexter in „Konzept und Text“
beträgt 12 Monate.

  • Der theoretische Unterricht der dualen Ausbildung findet
    allwöchentlich montags bis mittwochs abends
    von 18:00 Uhr bis 21:30 Uhr und über das Jahr verteilt Samstags
    von 10:00 Uhr –16:00 Uhr in den Schulungsräumen des KreativKaders
    (nachfolgend auch: Schule) statt. Änderungen bleiben vorbehalten.
    Außerdem sind an den Donnerstagabenden zusätzliche Sonder-
    veranstaltungen und Vorträge vorgesehen.

  • Der praktische Teil der dualen Ausbildung findet schulbegleitend
    über einen Zeitraum von 12 Monaten von Montag bis Freitag zu
    max. 36 Wochenausbildungsstunden in den unterschiedlichen
    Förderagenturen des KreativKaders, im Wesentlichen Kommunikations-
    und Werbeagenturen (= praktische Ausbildungsstellen), statt.
    Der praktische Teil der dualen Ausbildung ist verpflichtend und
    ein elementarer Bestandteil der dualen Ausbildung.

  • Der KreativKader vermittelt die Ausbildungsplätze. Nur bei Vorliegen
    eines wichtigen Grundes kann die praktische Ausbildungsstelle gewechselt
    werden. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Schule.
    Bewerber müssen das 18. Lebensjahr vollendet und grundsätzlich mindestens über die Fachhochschulreife verfügen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung. Der Bewerber muss zur Aufnahme beim KreativKader vollständige Bewerbungsunterlagen vorlegen und den KreativKader Eignungstest (Copytest) bestehen.

2. AUSBILDUNGSINHALTE

A) Theorie

Der theoretische Teil der Ausbildung am KreativKader umfasst
folgende curriculare Inhalte:

Strategische Grundlagen der Werbung (Strategie, Planning,
Markenentwicklung, Media)

Werbepsychologie (Marktforschung, Zielgruppenanalyse,
Neuromarketing)

Kreative Werbekonzeption Kreativtechniken, klassische und
digitale Kommunikation
(Ideenausbau bis hin zur Umsetzung)

Texten in medialer Vielfalt (Grundlagen der deutschen Sprache /
Printmedien, Online / Digitale Medien, Radio, Film, HL & Copytraining,
Broschüren und andere Werbemittel)

PR / Journalistische Schreibe

Englisch (Business Englisch und Präsentationsreifes Englisch /
Präsentationstraining)

Visuelle Kommunikation (Werben ohne Worte, Gestaltungsgrundlagen,
Einblicke in die Gestaltungsprogramme, integrierte Kommunikation,
Einfluss Kunst auf visuelle Werbung)

B) Praxis

Der praktische Teil der Ausbildung findet in den praktischen
Ausbildungsstellen statt und umfasst folgende curriculare Inhalte:

Copy und HL Training / Strategieentwicklung / Konzeption und
Ideenentwicklung für klassische und digitale Medien / Umsetzung
aller Medienkanäle, Produktion, Präsentation.

Im Einzelnen:

1. Ausbildungshalbjahr

  • Erlernen verschiedener Schreibstile
  • Schreiben von Kurzcopy / Longcopy / Headlines Interpretation
    von Kreativ-Briefings / Umsetzung Brainstormings
  • Konzeptentwicklungen
  • Studiobesuche / Radio / Film / Fotografie oder alternative Produktionsstätten

2. Ausbildungshalbjahr:

  • Visuelle Kommunikation
  • Einsatz der unterschiedlichen Medien
  • Zielgruppenanalysen
  • Kreatives Planning
  • Umsetzungen in verschiedenen Medien
  • Einsatz von digitalen Medien und ihre Zielgruppen
  • Präsentationsteilnahme / interne Meetings / Kundenmeetings

3. UNTERRICHTSTEILNAHME

Alle Lehrveranstaltungen sind als Pflichtveranstaltungen zu betrachten.
Ein Erscheinen eine viertel Stunde vor Unterrichtsbeginn ist wünschenswert;
pünktliches Erscheinen wird in jedem Fall erwartet.
Die Anwesenheit wird durch eine Anwesenheitsliste überprüft.

  • Falls die Teilnahme aus zwingenden beruflichen oder gesundheitlichen
    Gründen nicht möglich ist, hat der Schüler/ Auszubildende der Schulleitung
    unverzüglich spätestens zwei Stunden vor Unterrichtsbeginn eine
    schriftliche Benachrichtigung unter Angabe des Verhinderungsrundes
    (z.B. Krankheit) vorzulegen. E-Mails sind auch möglich.

  • Dauert eine Verhinderung aufgrund Krankheit länger als drei Schultage
    ist am darauffolgenden Schultag eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.
    Bei den praktischen Ausbildungsstellen ist eine Verhinderung ebenfalls
    unverzüglich anzuzeigen. Dauert sie länger als drei Ausbildungstage
    ist dort am darauffolgenden Ausbildungstag eine ärztliche Bescheinigung
    vorzulegen. Dauert eine Verhinderung aufgrund Krankheit länger als ärztlich
    bescheinigt, sind Folgebescheinigungen jeweils unverzüglich vorzulegen.

  • Kommt es aufgrund praktischer Einbindung in die Arbeit der praktischen
    Ausbildungsstelle zu häufigen Fehlzeiten, so hat der für die Schüler/
    Auszubildenden zuständige Projektleiter/ CD eine Entschuldigung an die
    Schulleitung mit Begründung vorzulegen.

4. HAUSARBEITEN - SEMESTERARBEIT / BEWERTUNG DER PRÜFUNGSLEISTUNGEN

Hausarbeiten:

Während der Ausbildung werden fortlaufend Hausarbeiten aufgegeben.
Die Hausarbeiten werden von den Dozenten bewertet. Nicht abgegebene
Hausarbeiten werden - sofern kein wichtiger Grund für die Nichterstellung
der Hausarbeit vorliegt - jeweils mit „ungenügend“ bewertet. Zum Ende
des Schuljahres wird eine Teilnote „Hausarbeiten“ gebildet.

Mündliche Mitarbeit

Die mündliche Mitarbeit und Leistung wird zum Ende der Ausbildungszeit
bewertet (Teilnote „Mündliche Mitarbeit“). Die Schüler/ Auszubildenden
haben im laufenden Ausbildungsjahr Anspruch darauf zu erfahren, wie
sie jeweils aktuell stehen.

Abschlussarbeit

Zum Ende des Ausbildungsjahres ist eine Jahresabschlussarbeit zu fertigen,
die benotet wird (Teilnote „Abschlussarbeit“). Die Teilnahme an der
Abschlussarbeit ist verpflichtend.

Die Jahresabschlussarbeit wird vor einem Prüfungsausschuss präsentiert
und von diesem bewertet. Der Prüfungsausschuss besteht aus mind. 8 Personen
und zwar aus 2 der KK-Schulleitung, mind. 4 Fachdozenten und 2 Ausbilder
der praktischen Ausbildungsstellen.

Bei einer nicht ausreichenden Leistung der Jahresabschlussarbeit bekommt
der Schüler / Auszubildende eine Wiederholungschance. Sollte er diese
nicht bestehen oder mit seiner Gesamtbewertung kein „Ausreichend“
erreichen, kann er - sofern er die Ausbildung abschließen möchte - aufgrund
schriftlicher Erklärung gegenüber der Schule die Ausbildung um ein halbes
Jahr verlängern, den Unterricht besuchen, die Hausarbeiten anfertigen,
mündlich mitarbeiten und die Jahresabschlussarbeit wiederholen.
Eine weitere Wiederholungschance gibt es nicht.
Die Bewertung im Einzelnen:

Der KreativKader bewertet einerseits schriftlich ausformuliert, anderseits
nach dem gängigen Notensystem von 1 bis 6:

Note 1 = sehr gut
Note 2 = gut
Note 3 = befriedigend
Note 4 = ausreichend
Note 5 = mangelhaft
Note 6 = ungenügend

Wichtige Bewertungs-Kriterien für mündliche und schriftliche Leistungen
sind:

Mitarbeit, Motivation, Originalität, Vortrag, Teamfähigkeit, Kreativität,
Konzeptstärke, analytisches & strategisches Arbeiten, kreative
Ausarbeitung/Umsetzung.

Gesamtnote:

In die Gesamtbewertung fließen zu einem Drittel die Teilnote aus den
Hausarbeiten, zu einem zweiten Drittel die Teilnote aus der mündlichen
Mitarbeit und zu einem anderen Drittel die Teilnote der Abschlussarbeit
mit ein.

Zulassungsvoraussetzungen zur Jahresabschlussarbeit:

  • Voraussetzung für die Zulassung zur Jahresabschlussarbeit ist die
    regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der vorgeschriebenen
    Ausbildung und das Vorlegen der notwendigen Leistungsnachweise.
    Auf die Dauer der Teilnahme an der vorgeschriebenen Ausbildung werden
    angerechnet i) Urlaub, der während der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen ist und ii) Unterbrechungen durch Krankheit, Schwangerschaft oder aus anderen
    vom Schüler/ Auszubildenden nicht zu vertretenen Gründen bis zu 4 Wochen
    im Ausbildungsjahr.

  • Die Schulleitung entscheidet über die Zulassung zur Jahresabschlussarbeit.
    Die Entscheidung über die Zulassung ist dem Schüler/ Auszubildenden
    spätestens zwei Wochen vor Beginn der Jahresabschlussarbeit bekannt
    zu geben; im Falle der Ablehnung ist sie zu begründen.

  • Wer ohne wichtigen Grund an der Prüfung (= Erstellung der
    Jahresabschlussarbeit und ihre Präsentation gegenüber dem Prüfungsausschuss)
    nicht oder nur teilweise teilnimmt, hat die Prüfung nicht bestanden.
    Der Grund für das Fehlen ist der Schulleitung unverzüglich mitzuteilen.
    Die Schulleitung entscheidet, ob es sich um einen wichtigen Grund handelt.
    Durch ärztliches Attest nachgewiesene Krankheit gilt als wichtiger Grund.
    Auf Krankheit kann sich nicht berufen, wer sich in Kenntnis einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Prüfung unterzogen oder in fahrlässiger Weise eine sich aufdrängende Klärung der Gesundheitsfrage unterlassen hat.

  • Die Leistungen einer zu prüfenden Person, die eine Täuschungshandlung
    versucht oder begeht, werden in dem Prüfungsteil, auf den sich der
    Täuschungsversuch oder die Täuschungshandlung bezieht, mit der
    Note „ungenügend“ bewertet. Täuschungshandlungen sind insbesondere
    die Inanspruchnahme von Hilfe Dritter bei der Erstellung der Abschlussarbeit
    oder die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel. Stellt sich eine Täuschungshandlung
    erst nach Aushändigung des Zeugnisses heraus, kann die Schulleitung die
    Prüfungsentscheidung zurücknehmen, das Zeugnis zurück verlangen und
    ein anderes Zeugnis erteilen oder die Prüfung für nicht bestanden erklären.

5. ABSCHLUSSZEUGNISSE

Die Ausbildung zum Werbetexter hat erfolgreich abgeschlossen, wer eine
Durchschnittsnote von mindestens 4,0 erzielt.
Wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, erhält von der Schule
ein Ausbildungs-Abschlusszeugnis zum Werbetexter.

6. SPRECHSTUNDEN

Im laufenden Ausbildungsjahr finden bei Bedarf, aber mindestens
2xjährlich von den Fachdozenten oder der Kaderleitung Sprechstunden
statt.
Die Jahresabschlussarbeit begleiten - mit regelmäßigen Besprechungsterminen
für die Schüler/ Auszubildenden - zwei Fachdozenten bis zur Prüfung.

7. VERWERTUNGSRECHTE

Das im Unterricht verteilte Lehrmaterial darf ohne ausdrückliche Einwilligung
des KKs und/ oder der betreffenden Dozenten nicht vervielfältigt und/ oder
Personen, die an der Lehrveranstaltung nicht teilgenommen haben, zugänglich
gemacht werden.
Die Verwertungsrechte an sämtlichen Prüfungsarbeiten und sonstigen
Konzepten und Ideen, die in den Lehrveranstaltungen des KreativKaders
erstellt werden, stehen dem KreativKader zu.

8. REGELUNGEN ZUM INHALT DES AUSBILDUNGSVERTRAGES ZWISCHEN DEN
PRAKTISCHEN AUSBILDUNGSSTELLEN UND DEN SCHÜLERN/ AUSZUBILDENDEN

(1) Vertrag mit den praktischen Ausbildungsstellen

(a) Die praktischen Ausbildungsstellen haben mit den Schülern/ Auszubildenden
einen Ausbildungsvertrag zu schließen. Mehrere praktische Ausbildungsstellen
können in einem Ausbildungsverbund zusammenwirken, soweit die
Verantwortlichkeit für die einzelnen Ausbildungsabschnitte sowie für die
Ausbildungszeit insgesamt sichergestellt ist (Verbundausbildung).

(b) Die praktischen Ausbildungsstellen haben unverzüglich nach Abschluss
des Ausbildungsvertrages, spätestens vor Beginn der Ausbildung, den
wesentlichen Inhalt des Vertrages schriftlich niederzulegen; die elektronische
Form ist ausgeschlossen. Der Ausbildungsvertrag muss mindestens Angaben
erhalten
zu

  • Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Ausbildung,
    insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,
  • Beginn und Dauer der Ausbildung,
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,
  • Dauer der Probezeit,
  • Zahlung und Höhe der Vergütung,
  • Dauer des Urlaubs,
  • Voraussetzungen, unter denen der Ausbildungsvertrag gekündigt
    werden kann,
  • ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die Tarifverträge,
    Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, wenn und soweit solche auf das
    Ausbildungsverhältnis anzuwenden sind.

Die Niederschrift ist von den praktischen Ausbildungsstellen, den Schülern /
Auszubildenden und ggf. deren gesetzlichen Vertretern und Vertreterinnen
zu unterzeichnen. Die praktischen Ausbildungsstellen haben den Schülern /
Auszubildenden und deren gesetzlichen Vertretern und Vertreterinnen eine
Ausfertigung der unterzeichneten Niederschrift unverzüglich auszuhändigen.
Bei Änderungen des Ausbildungsvertrages gilt vorstehendes entsprechend.
Ausbildungsverträge dürfen nicht enthalten

  • eine Vereinbarung, die Schüler/ Auszubildende für die Zeit nach
    Beendigung des Ausbildungsverhältnisses in der Ausübung ihrer beruflichen
    Tätigkeit beschränkt. Dies gilt nicht, wenn sich Schüler/ Auszubildende
    innerhalb der letzten sechs Monate des Ausbildungsverhältnisses dazu
    verpflichten, nach dessen Beendigung mit den praktischen
    Ausbildungsstellen ein Arbeitsverhältnis einzugehen.
  • die Verpflichtung von Schülern/ Auszubildenden, für die Ausbildung
    eine Entschädigung zu zahlen,
  • Vertragsstrafen,
  • den Ausschluss oder die Beschränkung von Schadensersatzansprüchen,
  • die Festsetzung der Höhe eines Schadensersatzes in Pauschbeträgen.

(2) Verhalten während der Ausbildung

Schüler/ Auszubildende haben sich zu bemühen, die berufliche
Handlungsfähigkeit zu erwerben, die zum Erreichen des Ausbildungsziels
erforderlich ist. Sie sind insbesondere verpflichtet,

  • die ihnen im Rahmen ihrer Ausbildung aufgetragenen Aufgaben
    sorgfältig auszuführen,
  • am Schulunterricht und anderen Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen,
    für die sie freigestellt werden,
  • den Weisungen zu folgen, die ihnen im Rahmen der Ausbildung
    von den praktischen Ausbildungsstellen, von Ausbildern oder Ausbilderinnen
    oder von anderen weisungsberechtigten Personen erteilt werden,
  • die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten,
  • Betriebsmittel und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln,
  • über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der praktischen
    Ausbildungsstellen Stillschweigen zu wahren.

(3) Pflichten der praktischen Ausbildungsstellen

(a) Die praktischen Ausbildungsstellen haben

  • dafür zu sorgen, dass den Schülern/ Auszubildenden die berufliche
    Handlungsfähigkeit vermittelt wird, die zum Erreichen des
    Ausbildungsziels erforderlich ist, und die Ausbildung in einer durch ihren
    Zweck gebotenen Form planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert
    so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen
    Ausbildungszeit erreicht werden kann,
  • selbst auszubilden oder einen Ausbilder oder eine Ausbilderin
    ausdrücklich damit zu beauftragen,
  • Schülern/ Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel,
    insbesondere Betriebsmittel zur Verfügung zu stellen, die zur
    Ausbildung und zum Ablegen der Prüfungen erforderlich sind,
  • Schüler/ Auszubildende zum Besuch der Schule sowie zum
    Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen anzuhalten, soweit
    solche im Rahmen der Ausbildung verlangt werden, und diese durchzusehen,
  • dafür zu sorgen, dass Schüler/ Auszubildende charakterlich gefördert
    sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet werden,
  • Schülern/ Auszubildenden nur Aufgaben zu übertragen, die dem
    Ausbildungszweck dienen und insgesamt angemessen sind,
  • Schüler/ Auszubildende für die Teilnahme am Schulunterricht und
    an Prüfungen freizustellen. Das Gleiche gilt, wenn Ausbildungsmaßnahmen
    außerhalb der Ausbildungsstätte durchzuführen sind,
  • bei Beendigung der Ausbildung ein schriftliches Zeugnis im Sinne des § 16 Berufsbildungsgesetz auszustellen.

(b) Die praktischen Ausbildungsstellen haben Schülern/ Auszubildenden

  • eine angemessene monatliche Vergütung fällig zum Monatsende zu gewähren.
    Sie beträgt mindestens 650 € brutto monatlich. Eine über die vereinbarte
    regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung
    ist besonders zu vergüten oder durch entsprechende Freizeit auszugleichen.
    Die Vergütung wird für die Zeit von Freistellungen zur Teilnahme an
    schulischen oder sonstigen Ausbildungsveranstaltungen sowie
    unverschuldeter Verhinderung zur Teilnahme an der Ausbildung für
    die Dauer von bis zu sechs Wochen fortgezahlt.

(4) Probezeit

  • Der Ausbildungsvertrag mit den praktischen Ausbildungsstellen
    beginnt mit einer Probezeit. Sie beträgt mindestens einen Monat und
    höchstens drei Monate.

(5) Verlängerung des Ausbildungsvertrages mit den praktischen
Ausbildungsstellen

  • Bestehen Schüler/ Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so können
    sie von den praktischen Ausbildungsstellen unter den in Ziffer 4. dieser
    Ausbildungsordnung genannten Voraussetzungen eine Verlängerung
    des Ausbildungsvertrages bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung
    um ein halbes Jahr schriftlich verlangen.

(6) Kündigung des Vertrages mit den praktischen Ausbildungsstellen

(a) Während der Probezeit kann der Ausbildungsvertrag mit einer
Kündigungsfrist von zwei Wochen gekündigt werden.

(b) Nach der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis nur
gekündigt werden

  • aus einem wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB ohne Einhalten
    einer Kündigungsfrist,

  • vom Schüler/ Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier
    Wochen, wenn er die Ausbildung aufgeben oder sich für eine andere
    Berufstätigkeit ausbilden lassen will.

(c) Die Kündigung muss schriftlich und in den Fällen des vorstehenden
Absatzes unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.

(d) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn
die ihr zugrunde liegenden Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten
länger als zwei Wochen bekannt sind.

(e) Der Schulvertrag mit KreativKader muss gesondert gekündigt werden.
Eine Kündigung des Ausbildungsvertrages mit den praktischen
Ausbildungsstellen lässt den Schulvertrag unberührt.

(7) Eignung der Ausbildungsstellen

Die praktischen Ausbildungsstellen dürfen Schüler/ Auszubildende nur
einstellen und ausbilden, wenn sie nach Art und Einrichtung für die
Ausbildung geeignet sind und die Zahl der Schüler/ Auszubildenden
in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze
oder zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte steht. Die Vorschriften
des Berufsbildungsgesetzes zur Eignung der Ausbildungsstätte sowie
zur fachlichen und persönlichen Eignung der Ausbildenden
(§§ 27-30 BBiG) gelten sinngemäß.

9. KOSTEN

Das Schulgeld beträgt 440 € je angebrochenen Monat, die Prüfungsgebühr
einmalig 650 €. Die Kosten sind vom Schüler / Auszubildenden zu tragen.

10. ÄNDERUNGEN

KreativKader ist berechtigt, diese Ausbildungsordnung auch nach
aufgenommener Ausbildung nach billigem Ermessen zu ändern.
Dies gilt nicht für die Regelung in Ziffer 9 (Kosten). Ziffer 9 kann nur
vor Beginn eines Ausbildungsjahres geändert werden. Änderungen
im Sinne von S. 1 werden den Schülern / Auszubildenden und den
praktischen Ausbildungsstellen unverzüglich in Textform oder
per E-Mail (z.B. pdf.scan) bekannt gemacht.

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